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Ist da jemand? So gelingt Onboarding in Lockdown Zeiten

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Traditionell ist das Onboarding von neuen Mitarbeitern- sei es vor dem Eintritt neuer Mitarbeiter oder während der ersten Wochen ihrer eigentlichen Tätigkeit – ein persönlicher und im positiven Sinne auch emotionaler Prozess. Die neuen Kollegen befinden sich physisch an ihrem neuen Arbeitsplatz, nehmen die Unternehmenskultur auf, bekommen ein Gefühl für den Trubel im Büro und erhalten Einblick in das Unternehmen. Der Wert dessen ist nicht zu unterschätzen, denn Firmen, denen es gelingt, die new hires zu begeistern, sind weitaus erfolgreicher darin, sie zu halten und das Beste aus ihnen herauszuholen. Inzwischen sind 68,54% aller befragten Mitarbeiter, dass virtuelle Events und Chatbots für das Onboarding heute unverzichtbar sind.

Firmeneintritt aus der Ferne

Aber jetzt, wo die Corona Maßnahmen die Rückkehr von überfüllten Arbeitsplätzen in absehbarer Zeit unwahrscheinlich macht, wird es eine ganze Reihe neuer Mitarbeiter geben, die keine direkte Erfahrung mit ihrem neuen Arbeitgeber können. Schon jetzt arbeiten etwa 49% der Deutschen im Homeoffice, wie Daten des Branchenverbands Bitkom zeigen. Das bedeutet, dass Arbeitgeber vor der immensen Herausforderung stehen, herauszufinden wie sie Menschen, die sie noch nie persönlich kennen gelernt haben, dazu bringen können sich für das Unternehmen zu begeistern, so wie es beim traditioneller Einstiegsprozess der Fall wäre. Es wird daher unabdingbar sein, den Onboarding Prozess weiter zu technologisieren.

Spezielle Onboarding-Plattformen ermöglichen nicht nur das Teilen von Informationen, sondern auch zusätzliche Onboarding-Ergebnisse. Zum Beispiel einen Austausch untereinander, was beispielsweise durch Live-Gruppenchats geschaffen werden kann. Individuelle und „persönlich“ gestaltete Chatbots können die Funktion der Beantwortung häufig gestellter Fragen übernehmen. Live-Streaming-Sessions per Video (begleitet von der Möglichkeit, Fragen einzugeben und Antworten in Echtzeit zu erhalten) sind zusätzlich von unschätzbarem Wert sind, um neuen Teilnehmern ein Gefühl für die Stimmung des Unternehmens zu vermitteln und gleichzeitig ihre Fragen beantwortet zu bekommen.

Ein gutes Onboarding wird künftig noch wichtiger sein, um zu erfahren was neue Mitarbeiter brauchen und wie die Technologie dies erreichen kann.

Es gibt viele weitere Einsatzmöglichkeiten der Onboarding Technologie. Als da wären Online-Masterclass-Sitzungen zur Weiterbildung, Live-Stream-Videos, in denen Mentoren und Teams vorgestellt werden. Auch Live-Gruppen-Chat-Sitzungen, bei denen die Teilnehmer andere Personen im Unternehmen kennen lernen können, sind nur einige der aufregenden neuen Möglichkeiten, wie Unternehmen mit den neuen Kollegen in Kontakt treten können.

Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, nutzen sogar interaktive Sitzungen, um Fotos aus dem Büro und Bilder/Videos von früheren gesellschaftlichen Ereignissen zu zeigen – all dies ist eine enorme Bereicherung für das Image und den Eindruck, den ein Unternehmen hinterlassen kann.

 

Machen wir uns nichts vor, die Arbeitswelt verändert sich bereits grundlegend. In absehbarer Zeit wird es keine massenhafte Rückkehr in die Büros mehr geben. Und so wird die Bedeutung des interaktiven, ansprechenden und aufregenden technologiebasierten Onboarding nur noch wichtiger werden.

 

Und obwohl viele Unternehmen nun gerade regelrecht zu diesen Veränderungen gezwungen werden, denke ich, dass viele auch deren Vorteile erkennen.

Inzwischen haben Videokonferenzen die Emails als meist genutztes Kommunikationsmedium abgelöst. Wenn Sie also Technologien sinnvoll einsetzen, stehen die Chancen gut, dass auch Ihr neues, virtuelles Onboarding hervorragend klappt.

Das heißt für Sie, dass Sie die Erfahrung einer Einführungsveranstaltung dadurch wieder zum Leben erwecken können.

Teilen Sie ein Top-Tipps-Video mit Einblicken in alles, von Arbeitspraktiken über Leistungspakete bis hin zu Büroeinrichtungen.

Ein Online-Gruppentreffen kann eine willkommene, aber kostengünstige Möglichkeit für leitende Mitarbeiter sein, eine ganze Reihe von neuen Mitarbeitern kurz einzuweisen.

In ähnlicher Weise kann ein Live-Chat mit erfahrenen Teammitgliedern, die die gleiche Funktion ausüben, neuen Mitarbeitern ein besseres Gefühl für das Tagesgeschäft vermitteln.

Die räumliche Distanz zu durchbrechen, scheitert bislang weniger an den technischen Möglichkeiten, als am Einfallsreichtum, diese entsprechend einzusetzen oder anzupassen. Seien Sie also kreativ im Umgang mit Ihren neuen Mitarbeitern und des virtuellen Onboardings.

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